Bewusste Kinderbegleitung

Können Sie sich vorstellen, dass ich meine heute erwachsenen Kinder nicht ein einziges Mal  angeschrien habe, nie ausgeschimpft oder bestraft? 
Ich glaube, dass die Welt sich verändert, wenn Kinder nicht mehr gebrochen sondern verstanden werden. Gewalt beginnt nicht mit Schlägen, sondern dort, wo ein Kind sich nicht gesehen fühlt, wo es sich anpassen muss, um geliebt zu werden. 
Ich wünsche mir eine neue Gesellschaft, in der Kinder nicht mehr erzogen, sondern begleitet werden - in der Vertrauen wichtiger ist als Grenzen und Gehorsam.
Wenn wir aufhören Kinder zu zwingen und zu kontrollieren, dann wächst eine Generation heran, die heil ist und somit fähig eine friedliche Welt zu gestalten. 
Nach 25 Jahren bewusster und gewaltfreier Kinderbegleitung wage ich zu behaupten "Kinder brauchen keine Grenzen" sondern liebevolle Aufmerksamkeit und geheilte, bewusste und authentische Vorbilder. 

Kinder lernen durch Beobachtung - vom ersten Tag an.
 Kinder lesen uns. Sie nehmen jede Nuance wahr: Tonfall, Haltung, Blick, Schwingung. Sie prüfen ob das was wir sagen, mit dem übereinstimmt, was wir fühlen und tun. Ist es kohärent, entsteht Vertrauen. Ist es widersprüchlich, entsteht Verwirrung, die sie vielleicht nicht benennen können, aber dennoch abspeichern. Ihr zentrales Lernprinzip lautet: Beobachten, Abgleichen, Nachahmen, Reaktion abwarten. Je authentischer und kohärenter wir sind, desto klarer kann das Kind uns lesen und desto sicherer bildet es aus dieser Resonanz seine eigene Persönlichkeit in Bezug darauf. So entsteht BEZIEHUNG und deshalb brauchen Kinder Bezugspersonen.
In dieser gegeseitigen Spiegelung entsteht eine stille Sprache. Wir lesen und verstehen das Kind genauso wie es uns liest und versteht. So lernen Kinder sich selbst zu fühlen und gleichzeitig den sicheren und respektvollen Umganz mit anderen zu erspüren. Sie erfahren sich also keineswegs durch Abgrenzung von uns, sondern durch die besondere Stimmigkeit, wenn sie mit uns in Resonanz gehen. Unsere Authentizität ist ihr Kompass. Wenn wir echt sind, respektvoll, liebevoll, werden sie es auch. 

Vertrauen ist die Grundlage jeder Beziehung, ob zwischen Eltern und Kind, in Freundschaften oder im Beruf.
Es ist das Fundament, auf dem Nähe, Freiheit und gegenseitiger Respekt wachsen. Urvertrauen ist das ursprüngliche Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit in der Welt. Vertrauen entsteht, wenn ein Kind spürt, dass seine Bedürfnisse gesehen und liebevoll beantwortet werden. Es ist die seelische Wurzel allen Vertrauens - das stille Wissen: Ich bin sicher. das Leben trägt mich. Eltern nähren dies, indem sie authentisch, ehrlich und respekt- und liebevoll mit Ihren Kindern umgehen. Ein wichtiger Teil der Vertrauenbildung ist es, das Leben der Kinder aus Ihrer Sicht heraus zu verstehen und nicht als Machtspiel von Aussen zu lenken oder auf starren Prinzipien zu verharren.
Wenn Kinder spüren, dass wir Ihr Leben respektieren, dass wir verstehen, warum Ihnen Dinge wichtig sind, dann entsteht Vertrauen. Sie fühlen sich gesehen und erst genommen und dieses Vertrauen wirkt dann in beide Richtungen. 

Beratung und Coaching aus Erfahrung

Ich gehörte bereits vor 25 Jahren zu den Cyklebreakern der neuen Zeit. Eltern, die es einfach anders machen wollten, als es von Generation zu Generation weitergegeben wurde, die sich getraut haben Dinge zu hinterfragen, die als unerschütterlich galten. Bei meiner ersten Tochter habe ich noch ein paar Fehler gemacht, die mir heute sehr leid tun aber meinem Bewusstseinszustand dieser Zeit entsprachen. Dennoch hat sie sich unglaublich entwickelt. Sie war 12 Jahre auf der Montessori Schule und wechselte dann nahtlos auf ein Gymnasium in Bayern, wo sie ein Einser Abitur schrieb. Merit ist aussergewöhnlich intelligent, liebevoll, sozial und sehr kreativ. Leider war sie das Scheidungskind und es gelang mir nicht vollends diese Auswirkungen von Ihr fern zu halten. Als Merit klein war erreichte mein Leben einen ernsten Tiefpunkt. Durch einen Umzug verlor ich meine Arbeit, meine Freunde, meine Familie, meine Hobbies und die gewohnte und geliebte Umgebung. Mein damaliger Mann, der dies verursacht hatte, war sich zu der Zeit nicht bewusst, wie schlimm die Situation für mich war. Er entschied diesen Schritt ohne mich überhaupt zu fragen, aus Karrieregründen und lies mich dann nahezu mit diesen Gefühlen und einem kleinen Kind alleine. Aus der Not heraus, befreite ich mich mit aller Kraft aus dieser Ohnmacht, die ich jeden Tag fühlte und wurde zum neuen Menschen. Ich machte mit der finanzielle Unterstützung meines damaligen Mannes eine Heilpraktikerausbildung und bestand diese zwei Jahre später vor dem Amtsgericht in Würzburg. Es folgten unzählige Seminare, Kurse und Diplome. Ich hatte mein Selbstbewusstsein entdeckt und mir eine Selbstständigkeit aufgebaut. Ich war stolz auf mich aber die Ehe fand in der Zeit Ihr Ende. Sechs Jahre später, bei meiner zweiten Tochter, gelang mir dann das, was ich heute bewusste und gewaltfreie Kinderbegleitung nenne. Dieses Kind wurde nie ausgeschimpft, angeschrien oder bestraft. Ich habe Ihr nie Dinge verboten oder mich auf sonst eine Art und Weise willkürlich über sie erhoben. Sie hat ungebrochenes Vertrauen in sich, mich und das Leben. Sie ist unglaublich selbstbewusst, empathisch, intuitiv, ausgeglichen und fröhlich und zudem sehr gut in der Schule. Ida wurde mit 14 Jahren bereits für Zivilcourage ausgezeichnet und hat sich mehrfach für Mobbing Opfer an Schulen engagiert. Sie hält sich fern von Alkohol, ZIgaretten und Drogen und Ihr fiel selber auf, dass sie überhaupt nicht irgendeinem Gruppenzwang unterliegt, sondern selbstbewusst Ihre Meinung vertritt.
Daraufhin bat sie mich " Mama, kannst Du irgendwann mal ein Buch darüber schreiben, wie Du das mit mir gemacht hast. Ich finde, Du hast einfach alles richtig gemacht und wenn ich mal Kinder haben, möchte ich das ganz genauso machen."
Alle, die selber Kinder haben wissen, was ein solcher Satz für Eltern bedeutet und auch ich war zu tiefst gerührt. 
Gerne berate ich Sie wie es gelingen kann, dass Kinder mit Spass lernen, dass sie IHNEN sagen, wann sie am Abend zu Hause sein werden und es auch pünktlich sind, dass sie ihnen keine Grenzen und Bestrafungen aufbürden müssen, da das Kind von sich aus erspürt, wie es sich im Familienverbund richtig verhält, damit die grösstmögliche Harmonie erhalten bleibt und Sicherheit entsteht. Bei uns gab es auch in der Pubertät keinerlei Streitereien. Warum sollte ein Kind sich auch gegen Support, Liebe, Vertrauen und Gemeinschaft auflehnen? Wenn sie bereits Kinder haben und bisher anders verfahren sind - machen sie sich keine Sorgen oder Vorwürfe. Wenn Sie bewusster werden und sich verändern, dann verändert sich alles um sie herum ...auch ihr Kind. Und wenn es passiert wird es sowieso immer JETZT sein.
Ich freue mich auf Ihre Kontakaufnahme. 

NEU NEU NEU

"Kinder brauchen keine Grenzen" können Sie nun in Ihrer Buchhandlung bestellen oder direkt über den Link hier bei Thalia. Das Büchlein ist nicht dick dennoch stecken 25 Jahre meines Lebens darin. Für eine individuelle Betreung, Fragen oder Coaching können Sie mich über das Kontaktformular erreichen. 

Die Spiegelung geschieht durch authentische, wohlwollende Vorbilder und Bezugspersonen. Gerne berate ich Sie in der Familie oder auch in der Schule, wie sie zu einem besseren Miteinander finden können. Ändert sich Ihr Bewusstsein, so ändern sich alle mit, sogar in einem grossen Verbund wie einer Schulklasse.